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| Text AG Nahtstrumpf Leipzig
Immer wieder erreichten uns mails, in denen die Frage gestellt wurde: "Sind die bei ??? angebotenen Nahtstrümpfe Echte oder nicht?" Hier ein kleiner Führer auf dem Weg zu den Echten: Wichtige MerkmaleDas markanteste Kennzeichen der echten Nahtstrümpfe ist das Abschlußloch im Doppelrand. Das Abschlussloch entsteht beim Zusammennähen des Strumpfes. Ist es nicht vorhanden, dann kann es auch kein echter Nahtstrumpf sein! Die typische Naht muß von der Strumpfspitze bis zum Umschlagpunkt des Doppelrandes gehen. Das Garn, ein Monofilament aus 100% Nylon= 0% Lycra oder Elasthan! |
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Während sich eine heute verkaufte Strumpfhose bzw. Strumpf etwas "ziehen" läßt, ist der klassische Nylonstrumpf ein ziemlich starres Maschenwerk. Daher wird er schon bei der Fabrikation mit einer "anatomischen" Paßform gefertigt. Das bedeutet, während des Wirkens der Strümpfe ist je nach gefertigtem Beinbereich eine unterschiedliche Nadelanzahl am Entstehen des Strumpfes beteiligt. Es ist leicht vorstellbar, daß diese Tatsache einer nicht ganz einfachen Steuerung bedarf. Wohlgemerkt mechanisch umgesetzt, denn die alten Cottonmaschinen wurden zu einer Zeit gebaut, als es noch keine SPS- Steuerungen für Maschinen gab. Die heutigen Rundstrickautomaten für die Strumpffabrikation fertigen die Beinlinge als einfache Schläuche mit einer gleichbleibenden Nadelzahl. Eine Anpassung an die Beinform der Trägerin/ des Trägers (Wolford Strumpfhose für den Mann ;-) ) geschieht heute über das unterschiedliche Straffen des Fadens, meist jedoch nur durch das Fixieren auf den altbekannten Formen aus Stahl bzw. Aluminiumlegierungen. Ein signifikanter Unterschied der echten Nahtstrümpfe im Vergleich zu "modernen" Feinstrumpfwaren besteht im verwendeten Garn. Es wird Garn aus reinem Nylon (Polyamid) verwendet- ein so genanntes Monofil-Garn. In einfachen Worten beschrieben besteht es aus einem einzigen Faden, nicht aus mehreren verdrillten Einzelfäden, wie bei modernen Strumpfwaren üblich.
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Mit einem geübten Blick kann die Kundige/ der Kundige die echten Nahtstrümpfe von den Strumpfwaren mit Ziernaht unterscheiden. Schauen wir der Trägerin auf die bestrumpften Waden, ist bei den Echten so z.B. das "Minderungsmuster" zu erkennen. (die kleinen Punkte rechts und links neben der Naht) | |
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Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene Hochfersenformen. Auf der Grafik sehen Sie eine Auswahl vom Hochfersen. In der Kombination gab es breite sowie schmale Fußbetten. | |
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